Welcher Hersteller?

Erst mal gilt es sich für ein System zu entscheiden. Es gibt mehrere Optionen:

  • Gardena
  • Regenmeister
  • Kärcher
  • Hornbach
  • Rainbird
  • Hunter
  • Toro
  • ...

Wichtig war mir ein einfaches und leicht zu installierendes System zu finden.

Letztlich habe ich mich für Gardena entschieden. Qualitativ sind Gardena Produkte gut, vieles in meinem Garten kommt von Gardena (Hacken, Astscheren,...) und bisher habe ich immer gute Erfahrungen damit gemacht. Aber einer meiner Hauptgründe war die Verfügbarkeit. Als Amazon Prime Kunde ist es einfach ein Kleinteil nachzubestellen. Alle Stecker, Schläuche und Zubehör sind bei Amazon verfügbar und der Preis ist dort einfach unschlagbar. 

Natürlich kann man immer einen Haken finden, bei jedem System. Aber das Gardena-Bewässerungssystem ist solide, preislich in Ordnung und sehr flexibel durch eine große Auswahl an Einzelteilen.

Was brauche ich denn alles?

Das gilt es erst mal zu planen! Vor Beginn der eigentlichen Planung hatte ich mir überlegt, was denn nun eigentlich bewässert werden soll. Auf einem Screenshot aus Google-Maps kann man prima skizzieren:

Hier habe ich eingezeichnet was es zu bewässern gilt. In meinem Fall die Hecken (blau) und ein bepflanzter Hang (grün). 

Die eigentlichen Hecken habe ich fett eingezeichnet, die Zu- und Verbindungsleitungen verbinden sie mit dünnen Strichen. 

Der Hang soll von 5 Punkten aus bewässert werden (Sprühregner), diese sind als Kreise und die Zuleitung ist als grüne Linie eingezeichnet. Dann muss nur noch geschaut werden wo der Wasseranschluss ist (blauer großer Punkt) und alles wird miteinander verbunden. 

 

In meinem Beispiel handelt es sich um zwei separate Bewässerungsstränge (blau und grün), die unabhängig voneinander agieren können. Es handelt sich um verschiedene Pflanzenarten, die unterschiedliche Wassermengen benötigen und deshalb war es mir wichtig beide unterschiedlich bewässern zu können.

 

Beachtet dabei aber folgendes:

  • Der direkte Weg ist nicht immer der Beste! Eine Leitung quer über die Terrasse ist nicht schön anzusehen. Versuch lieber am Grundstücksrand entlang zu fahren oder über Bereiche, die bereits bepflanzt sind und wo der Schlauch versteckt werden kann.
  • Vermeide große Gefälle! Mit Gefällen kommt das System an sich gut klar, aber versuch trotzdem Gefälle eher zu vermeiden. Bei kleinen Bewässerungsanlagen ist das zu vernachlässigen. In meinem Fall habe ich die Maximallänge fast ausgereizt und da ist es dann schon wichtig den erforderlichen Druck im Schlauch halten zu können.
  • Ecken: Die Schläuche können über Eck gelegt werden, allerdings beträgt der Radius für einen 90 Grad Knick ca. 50 cm. Alternativ kann eine Ecke auch mit einem Eckstück gelegt werden, dann kann man alles wirklich exakt ausrichten.

Anschließend gehst Du mit Maßband und Meterstab in den Garten und misst die Längen der Leitungen ab.

 

Damit hast Du schon mal die wichtigste Information, nämlich welche Länge bewässert werden soll und wie lange die Zuleitungen sind.

 

Anschließend geht es dann zum Aufbau

Kommentare: 0